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Quadratische Funktionen und ihre Eigenschaften

Berechne den Scheitelpunkt einer Parabel, lies Wertemenge und Monotonie ab, stelle eine Parabelgleichung auf, wechsle zwischen den drei Formen und löse ein Extremwertproblem.

📖 Hier beginnen: Lies die Schritte der „Lektion“ der Reihe nach (1, 2, 3 …) und beantworte jede Frage. Danach geht es mit „Üben“ weiter.

Hinweise für Erwachsene

Quadratische Funktionen werden in Bayern in der 9. Klasse behandelt (Gymnasium und Realschule), Vertiefungen folgen in Klasse 10. Der Graph zeigt die Eigenschaften der Funktion: Nullstellen, Scheitelpunkt, Definitionsmenge D, Wertemenge W und die Bereiche, in denen die Funktion steigt oder fällt.

Eine quadratische Funktion hat die Normalform f(x) = ax2 + bx + c mit a ≠ 0. Durch quadratische Ergänzung entsteht die Scheitelpunktform f(x) = a(x − xS)2 + yS. Dabei ist xS = −b2a, und yS ist der Funktionswert an der Stelle xS. Der Scheitelpunkt ist S(xS|yS).

Die dritte Form ist die Nullstellenform (Produktform) f(x) = a(x − x1)(x − x2). Aus ihr liest das Kind die Nullstellen sofort ab, aus der Scheitelpunktform den Scheitelpunkt, aus der Normalform den y-Achsenabschnitt c.

Hat die Parabel nach oben geöffnete Äste (a > 0), ist yS der kleinste Funktionswert, und es gilt W = [yS;∞[. Bei a < 0 ist yS der größte Funktionswert.