Zweidimensionale Daten und Streudiagramme
Trage Wertepaare ein, bestimme die Art der Daten, beschreibe die Korrelation, ziehe eine Ausgleichsgerade, lies Vorhersagen ab und unterscheide Korrelation von Ursache und Wirkung.
📖 Hier beginnen: Lies die Schritte der „Lektion“ der Reihe nach (1, 2, 3 …) und beantworte jede Frage. Danach geht es mit „Üben“ weiter.
- Frankreich: Klasse 11
- Portugal: Klasse 3
- Italien: Klasse 4
- Spanien: Klasse 5
- Großbritannien: Year 9
- Russland: Klasse 8
- Iran: Klasse 10
- Afghanistan: Klasse 11
- Syrien: Klasse 7
- Palästina: Klasse 10
Hinweise für Erwachsene
Im bayerischen Lehrplan kommt das Streudiagramm mit Korrelation und Ausgleichsgerade nicht als eigenes Thema der Mittelstufe vor. Der Blick auf Zusammenhänge zwischen Merkmalen und die Frage, ob eine Korrelation eine Ursache beweist, gehört zum kritischen Umgang mit Daten in den höheren Jahrgangsstufen. Zweidimensionale Daten kommen in Paaren vor: Für jedes Kind zum Beispiel die Übungsstunden und die Punktzahl im Test. Ein Streudiagramm trägt jedes Paar als einen Punkt ein, (Stunden | Punkte). Beide Merkmale müssen Zahlen sein, damit sie auf die Achsen passen. Verbinde die Punkte nicht: Es sind verschiedene Kinder, keine Reise.
Betrachte die Punktwolke. Steigt sie von links nach rechts, zeigt das Diagramm eine positive Korrelation. Fällt sie, ist es eine negative Korrelation. Gibt es kein Muster, besteht keine Korrelation. Je näher die Punkte an einer Geraden liegen, desto stärker ist die Korrelation.
Eine Ausgleichsgerade verläuft durch die Mitte der Punktwolke, mit etwa gleich vielen Punkten darüber wie darunter. Sie muss nicht durch (0 | 0) gehen und nicht durch den ersten und den letzten Punkt. Nutze sie für Vorhersagen innerhalb des Bereichs der Daten. Weit außerhalb kann eine Vorhersage unsinnig sein.
Eine Korrelation beweist keine Ursache (Kausalität). Zwei Dinge können gemeinsam steigen, weil eine dritte Sache (zum Beispiel heißes Wetter) beide antreibt.